Monatsarchiv für Oktober 2016

Film als Forschungsmethode. 22. Internationales Bremer Symposium zum Film

5. Oktober 2016

Film für die Forschung einzusetzen und daraus eine Methode zu entwickeln, kann sehr unterschiedliche Formen annehmen. So kann der Film in zahlreichen Anwendungsfel-dern der Natur- und Humanwissenschaften Bewegungsabläufe sichtbar machen, erfassen und archivieren. Als Filmessay kann Film analog zum philosophischen Essay als Methode des Denkens und Schreibens eingesetzt werden. Zudem kann Film als Quelle in der Geschichtsschreibung dienen oder als audiovisuelle Form eine Geschichte der Vorstellungen und Wünsche der Menschen entwerfen. Schließlich liefert Film im Kontext der künstlerischen Forschung methodische Zugänge zum Schnittfeld von Wissenschaft und Kunst, die vom Experimentalfilm über den Dokumentarfilm bis hin zu zeitgenössischen Formen der „interactive documentaries“ und Video-Essays reichen – aber auch Spielfilmformate umfassen. Das 22. Internationale Bremer Symposium zum Film will die interdisziplinäre Bedeutung von Film als Forschungsmethode zum Thema machen. Hierzu sind Vertreter_innen aus Film-, Kultur- und Geschichtswissenschaft, sowie angrenzender Gebiete eingeladen. Filme werden im Hinblick auf ihre Praxis im Rahmen der Forschung befragt, im Kino gezeigt und in Gesprächen mit Filmemacher_innen diskutiert.

Keynotes:

Paolo Favero (Antwerpen), Sylvie Lindeperg (Paris), Catherine Russell (Montreal)

Für die ausführliche Version des Calls bitte hier klicken.

Abstracts werden erbeten bis zum 1. Oktober 2016 an Dr. Rasmus Greiner, rgreiner@uni-bremen.de